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Algen
Alptraum Algenplage

Jeder Aquarianer hatte schon mal eine Auseinandersetzung mit ihnen: den Algen. Sie sind in jedem Aquarium zu finden aber manchmal wird es zuviel des guten. Mit Sicherheit gab es schon den ein oder anderen unter uns der sein geliebtes Hobby wegen diesen kleinen Freunden an den Nagel hängen wollte. Soweit muss es aber nicht kommen. Woher kommen Algen?
Algen brauchen genau wie Pflanzen Nährstoffe und Licht. Wenn diese und andere Bedingungen erfüllt sind, fangen Algen an zu gedeihen und stehen somit in Konkurrenz zu den Pflanzen. Wenn sich die Algen zu stark vermehren hat dies auch einen Grund. Um eine Lösung zu finden sollte man jedoch erst einmal die Algenart erkennen.

Fadenalgen
- Fadenalgen bilden lange und ziemlich dicke grüne Fäden im Becken
- benötigen gleiche Anforderungen wie die meisten Pflanzen
- wachsen gut zwischen 22 und 28 ° C
 
Kieselagen
- meist bräunlicher Belag an Steinen und Scheiben
- Grundlage und lebensnotwendig für Kieselalgen sind Silikate
 

Blaualgen
- Bildung eines blau/grauen (kann auch schwarz sein) Teppichs im Aquarium
- sind eigentlich Bakterien die Photosynthese betreiben können
- schlechter unangenehmer Geruch
- meist steigender Phosphatwert

 
Braunalgen
- in der Aquaristik so gut wie nie anzutreffen
- Kieselalgen werden oft fälschlicherweise als Braunalgen benannt
 

Rotalgen (Bartalgen und Pinselalgen)
- zumeist grau/schwarz bis grau/grün gefärbt
- verzehren das vorhandenes CO2 und sind ein echter Pflanzenkiller
- oft an Blatträndern in Form von Büscheln, "Pinseln" und "Bärten" zu finden
- färben sich rot wenn sie mit Alkohol oder Spiritus in Kontakt kommen
 

Algenmittel
Das beste Algenmittel ist die Ursachenfindung des Auftretens. Algenmittel helfen zwar oft die Algen zu entfernen aber sie beheben nicht die Ursache der Plage. Nach einem kurzem Erfolg kommen die Plagegeister meistens wieder. Bei Grünalgen helfen auch gern einmal ein kleiner Trupp Amanogarnelen. Von Chemiekeulen rate ich eher ab
 

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