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Begriffe der Wasserchemie |
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Begriffe der Wasserchemie
Die wichtigsten Wasserwerte für Ihr Süßwasser- Aquarium

Der PH-Wert stellt ein Maß für die Stärke der sauren bzw. basischen Wirkung einer wässrigen Lösung dar. Durch die logarithmische Aufteilung gilt folgendes: Wasser mit PH 5 ist zehnmal so sauer wie Wasser mit PH 6. PH 4 ist wiederum zehnmal so sauer wie PH 5.

Die Gesamthärte gibt die Summe der Konzentrationen der Kationen von Erdalkalimetallen (hauptsächlich Kalzium und Magnesium) im Wasser an.

Die Karbonathärte entspricht der Summe der gelösten Karbonate und Hydrogenkarbonate die als Salz Verbindungen mit Kalzium und Magnesium haben. Im Normalfall ist die KH immer kleiner als die GH.

Ammonium/Ammoniak Entsteht durch Ausscheidungen von Fischen oder Wirbellosen. Der Zusammenhang mit dem PH- Wert: Bei einem PH Wert unter 7 entsteht für Fische ungiftiges Ammonium, bei einem PH Wert über 7 entsteht giftiges Ammoniak. Konzentrationen über 0,1 mg/l sind für Fische giftig. Erste Stufe der Nitrifikation.

Nitrit ist giftig für Fische und Wirbellose und sollte idealer Weise 0 sein, kurzfristige Werte bis 0,3 mg/l sind tolerierbar, durch Wasserwechsel kann der Wert gesenkt werden. Nitrit entsteht durch den Abbau von Ammonium/Ammoniak in der Zwischenstufe der Nitrifikation zum Endprodukt Nitrat.

Nitrat ist das Endprodukt der Nitrifikation, für Fische und Wirbellose erst in hohen Dosen schädlich. ( ab 50 mg/l )

Kohlendioxid, ist ein Ausscheidungsprodukt der Fische und Bakterien, wichtiger Pflanzennährstoff, aus dem bei Licht O2 mittels Photosynthese produziert wird, eine zu hohe Konzentration ist allerdings für die Fische langfristig schädlich, optimale Werte liegen hier zwischen 5 bis 15 mg/l.

Sauerstoff ist die Grundlage allen Lebens im Aquarium. Eine optimale Konzentration sollte zwischen 6 und 8 mg/l sein. Konzentrationen unter 3 mg/l sind kritisch und treiben die Fische Luft schnappend an die Oberfläche.

Kupfer sollte im Aquarienwasser nicht nachweisbar sein da es für Fische und insbesondere für Wirbellose sehr schädlich ist. Es führt zu Leberschäden und bei längerer Belastung zum Tod.

Eisen ist ein wichtiges Spurenelement für Aquarienpflanzen. Der ideale Wert sollte zwischen 0,05 und 0,1 mg/l liegen.

Phosphat ist ein Pflanzennährstoff und wird im wesentlichen durch das Futter ins Wasser eingebracht. Bei zu hohen Werten kann es dadurch zur Algenbildung kommen. Ein idealer Wert liegt bei 0,5 mg/l
Erklärung: Nitrifikation
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