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| gesonderte Aufzucht von Eiern |
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Da ich ab und zu zu diesem Thema befragt werde habe ich mich entschlossen dieses Thema nochmals für alle aufzugreifen und einen kleinen Leitfaden zu bieten der Betroffenen hoffentlich weiterhilft.
Wer kennt es nicht ? Ein Jungtier das zum ersten mal trägt wirft ihre Zöglinge wieder ab oder das Lieblingstier welches eine ordentliche Portion Eier trägt stirbt. Dann fragt man sich immer wieder: sind die kleinen noch zu retten ? JA das sind sie. Da ich mit der beliebten Netzmethode nur mäßigen Ergfolgt hatte und ich auch ab und zu mit ansehen musste wie kleine Schnecken (die wohl jeder im Becken hat) sich ein Ei durchs Netz lutschten, habe ich meine Methode entwickelt mit der ich regelmäßig bis zu 80% der Eier/Jungtiere retten kann. Hierzu verwende ich eine handelsübliche Breedingbox in welche ich eine kleine Portion Süßwassertang gebe. Anschließend verteile ich mit einer großen Pipette, welche das Aufnehmen der Eier erheblich erleichtert, kleine Gruppen der Eier im Süßwassertang. Die Trennung mache ich um zu verhindern das verpilzte Eier die anliegende verderben. Danach stelle ich den Luftheber der Box so ein das nur eine leicht und kaum merkbare schwankende Bewegung des Wassers in der Box erfolgt und die Eier nicht aus dem Süßwassertang gerüttelt, aber dennoch leicht umströmt werden. Die Temperatur im Becken hat bei dieser Prozedur zwischen 25-26 C°. Die Box sollte mehrmals täglich überprüft und auftretende verpilzte Eier entfernt werden. Nach dem Schlupf der Jungtiere füttere ich mehrmals täglich sehr kleine Portionen Staubfutter. Haben die Tiere nach dem Schlupf 2 Wochen überstanden setze ich sie in eines der Hauptbecken um.
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